1. Projekt vorbereiten
Projekt und aktives Feld prüfen. Vor jeder Aufnahme sollte klar sein, ob neue eigene Geometrie erzeugt oder nur mit vorhandenen Referenzdaten gearbeitet wird.
2. GNSS & RTK
Fixstatus und Genauigkeit vor präziser Feldarbeit kontrollieren. Ein angezeigter Punkt ist nicht automatisch für eine präzise Aufnahme geeignet.
3. Live-Kataster
Das Live-Kataster ist eine Orientierungshilfe. Es kann helfen, vorhandene Grenzsteine und Grenzbereiche im Gelände schneller wiederzufinden.
4. Eigene Aufnahme
Punkte, Linien, Feldgrenzen, Fahrspuren und Hindernisse mit der gewünschten GNSS-Quelle aufnehmen. Vor Abschluss Geometrie und Genauigkeit kontrollieren.
5. Datenimport
Importierte Dateien werden möglichst zuerst als Import-/Referenzdaten behandelt. Erst eine bewusste Übernahme macht daraus eigene bearbeitbare Farmeasure-Objekte. Ungültige oder nicht eindeutig interpretierbare Dateien sollen abgewiesen werden, statt still falsche Objekte anzulegen.
Der Importbereich wird weiter vereinheitlicht. Geplant sind auch komfortablere Wege für AMA-/Mehrfachantragsdaten und Hersteller-/Terminaldaten.
6. Punkte und Linien abstecken
Eigene Sollpunkte und Linien können angesteuert werden. Die Katasterfunktion bleibt davon getrennt: Dort geht es um Orientierung und Grenzsteinsuche, nicht um das Herstellen einer rechtlich verbindlichen Grenze.
7. Export
Zielsystem wählen, gewünschte Objekte markieren, Vorschau prüfen und bei neuen Terminalprofilen zunächst mit einem Testfeld arbeiten.
8. Sicherheit
- Koordinatensysteme nicht anhand scheinbar plausibler Zahlenwerte erraten.
- Importierte Daten vor der Übernahme prüfen.
- Ein erfolgreicher Dateitest ist nicht automatisch ein Hardware-Nachweis.
- Farmeasure ersetzt keine hoheitliche Vermessung oder rechtliche Grenzfeststellung.